bevor meine geschichte startet:
ich liebe mein eltern & ich liebe meinen partner. wenn andere personen in meiner geschichte vorkommen, dann, weil sie ein wichtiger teil davon sind um mich besser kennen zu lernen. es geht nicht um sie! es geht um MICH!
.. es begann alles bei meiner geburt (ich liebe diesen satz :D)
nein, natürlich begann alles schon davor.
meine geburt sollte trotzdem eines der prägensten erfahrungen in diesem leben für mich sein.
ich wollte unbedingt schon zwei monat vor meinem geburtstermin die welt erblicken.
(eh klar, ich als manifestorin kanns garnicht anders sein).
tja, aus erfahrung lernt man. würd ich nicht mehr so machen.
wenns nicht schon vorher so programmiert war, aber zu diesem zeitpunkt dann definitiv.
heute weiß ich: das war mein erster großer initiationsmoment.
raus aus dem wohligen mutterleib, rein in eine weite unbekannte welt.
ein bisschen was über 1kg. alles befremdlich. sicherlich schmerzhaft.
und weil ich so früh kam, gabs nur einen weg. und der war NICHT in die hände und zu der nährenden und sicherheit gebenden körper.wärme meiner Mama.
vom arzt im arm gehalten, mit diesen worten zu meiner Mama sagend: .. „einen süßes mädchen, hat das gleiche grübchen wie Sie“ wurde ich in den brutkasten gelegt & an einen anderen (stand)ort! gebracht. der sollte meine rettung sein. zumindest medizinisch notwendig, um mein physisches leben zu sichern.
tada > die erste unbewusste prägung.
energetisch war es die erste tiefe erfahrung von trennung und verlust. alleine in all dem unbekannten. mein körper und mein nervensystem lernten sofort: sicherheit (in verbindung) ist nicht selbstverständlich. das war der ursprung meiner jahrzentelangen unbewussten bindungsreaktion: „ängstlich geprägt“. heute bin ich mir diesem muster bewusst & erlebe es nach wie vor in beziehungsdynamiken.
ich habe um mein überleben gekämpft. alleine.
und das, obwohl meine Mama und mein Papa jeden tag bei mir waren, bis ich nach hause durfte.
das wichtigste war jedoch nicht da und konnte aufgrund der umstände auch nicht da sein: nährende verbindung, körper.wärme, regulation. (no judging, just a story)
das energetische scannen: meine frühe schule
das sollte nämlich nicht das einzige prägende erlebnis bleiben. als ich zwei jahre alt war, haben sich meine eltern scheiden lassen. ich bin bei meinem Papa aufgewachsen
(cool, oder? .. als manifestorin mach ichs immer anders als alle anderen :D).
meine Mama hab ich oft & regelmäßig gesehen.
verzwickte lage: war ich zuhause, fand ichs doof, dass Mama nicht da war. War ich bei ihr, weinte ich, weil ich zu Papa wollte.
lange zeit hatte ich deshalb schuldgefühle meiner Mama gegenüber. Natürlich hat das unbewusst eine gewisse energetische verschiebung verursacht & hat unsere spätere dynamik geprägt.
sie konnte nichts dafür, aber energetisch passierte etwas entscheidendes: ich habe die verantwortung für ihr wohlbefinden übernommen. (hat uns beiden btw. nicht gut getan :D)
ich war nicht das kind. ich war die, die energetisch alles geradezog. Ich hab mich über meine Mama gestellt. Nicht garde förderlich für die ahnenlinie (wenn Du weißt, was ich meine 😊)
und brav war ich angeblich. ein stilles & ruhiges kind. ich kann mich vernebelt erinnern. pflege.leicht war ich. (merkst Du was?)
wie sollte es auch anders sein? mein system war darauf ausgelegt, alles dafür zu tun, um in (vermeintlicher) bindungs.sicherheit zu sein.
unbewusstes muster: nur nicht auffallen, kein bock verlassen zu werden.
(btw. beobachte ich mich heute noch, wie manchmal ein „ich bin zu viel“ da ist)
ich weiß, welche power in mir steckt. ich weiß, ich bin kraftvoll. laut. viel! weil das meine natürliche energiefrequenz ist. und das ist gut so. ich bin lebendig! ich bewege! ich gehe voran, wenn es sonst keiner tut!
der springende punkt: liebe ist heuchelei!
aus all den erfahrungen (und das sind bei nicht alle, aber möglicherweise die prägensten), wurde ich expertin darin, fremde energien zu scannen & zu lesen. das feld stabil zu halten, nur um nicht verlassen zu werden.
mein muster: immer schaun, dass es allen gut geht. das ist anstrengend. kostet energie. viel energie.
meine power & mein learning:
ja, ich bin gut darin zu sehen, was andere brauchen. ich fühl andere. das liegt an meiner 5er linie. durch diese frequenz bin ich auch ein magnet für menschen, die gerettet werden wollen. die erwartungen in mich projezieren. und ich lerne gerade gerne diese projektionsfläche zu sein und andere zu ent.täuschen (ist doch immer schön, wenn eine täuschung wegfällt, oder?)! weil ich nicht hier bin, damit ich erwartungen erfülle! seien sie noch so unbewusst.
die spirale des verlassen werdens
alles in allem lautete nun meine devise in jeder „erwachsenen“ verbindung: ich richte das feld, ich halte Dich emotional. Ich bin ein gutes kind und werde immer brav sein. diese unbewusste dynamik hat jede meiner beziehungen geprägt. das haben mir meine partner gespiegelt: ich wurde betrogen, verlassen, ausgegrenzt. „du bist so nett“ haben sie gesagt. heute weiß ich: „nett“ war nur die maske meiner energetischen überanstrengung (was so viel heißt wie: Du bist ständig bei mir und garnicht bei Dir)
damals war mir das nicht klar. es war einfach nur schmerzhaft „immer die zu sein, die verlassen wird“. liebe war für mich richtig schlimm, liebe war für mich heuchelei!
stell dir vor. ich konnte meinen eltern & meinem damaligen partner lange zeit nicht sagen, dass ich sie lieb hab. meinem partner sagte ich damals „ich hab dich mag“. das ging grad noch so.
buum! mein erster krasser aufwach.moment.
selbst.bewusst.sein ongoing
corona hat dann noch das übrige getan. ich konnte nicht mehr fliehen. keine ablenkung. kein fortgehen, was trinken gehen. nur ich. alleine. zuhause. und das nicht nur zum schlafen, sondern den ganzen lieben langen tag!
oh, das tat weh. und wie. ich hab so viel erkannt. mir wurde so viel selbst.bewusst.
erkannt, dass ich menschen, vor allem (potentielle) partner immer auf einen podest gestellt habe. immer die sein wollte, die sie haben wollen.
ich dachte also lange zeit „ich bin nicht gut genug, ich muss anders sein, um geliebt zu werden“. und weißt du was: ich wusste das nichtmal!! ich kam mir bis zu diesem zeitpunkt immer sehr selbstbewusst vor. sehr taff. sehr stark. (selbst.bewusst: schon mal drüber nachgedacht, was das wirklich bedeutet?)
ich hab viel geleistet. viel getan. im endeffekt dafür, um gesehen zu werden. anerkannt zu werden und gemocht zu werden.
ja, das tat weh. waren es nicht die anderen, die gemein zu mir waren, sondern lediglich mein resonanzfeld. meine muster. meine programme. mein nervensystem. ich habs nicht besser gewusst & schon garnicht verstanden.
trotzdem war es jetzt an der zeit, verantwortung zu übernehmen. für mich. ich bin erwachsen und es ist mein leben.
ja und dann. dann hab ichs gesehen & gespürt.
ja, und dann.
dann hab ichs gesehen & gespürt. also nix hab ich gespürt. weil ich hab mich ja nicht gespürt.
taub war ich. leer. nervensystem auf anschlag (hab in der früh meinen schrank und menschen angeschrien).
aber das hab ich gesehen. das hab ich erkannt. das hab ich gefühlt im nichts fühlen. das es so nicht weiter gehen kann. das hat lange gedauert. Es war mir wirklich NICHT BEWUSST. und so geht es vielen.
(spoiler: 97% „funktionieren“ wir unbewusst) .. also wenn Du glaubst, Du weißt eh wer Du bist, dann muss ich Dich enttäuschen, tust Du nicht. Es ist wie ein automatismus und Du denkst, Du bist einfach so. nope.
Das ist der grund, warum sich viele so fühlen, als gehörten sie nicht hier her, oder das leben fühlt sich an, als wären sie nur beifahrer statt lenker. mir gings so.
um nur ein paar dinge zu nennen, von denen ich dachte, ich bin halt so!
- berührung war grauenhaft. eine umarmung? nein danke, bleib mir bloß weg und komm mir nicht zu nah (spoiler: ja nicht verletztlich machen und die maske ablegen, könnte ja jemand sehen, was für ein toller mensch ich wirklich bin).
- sex? überbewertet. lust? hab ich keine & weiß auch nicht wirklich was das ist.
- emotionen? nicht rational. tun nur weh. braucht keiner.
und jetzt?
ich liebe das leben! Ich liebs einfach! auch wenns mal scheiße ist. es ist großartig. immer. auch wenn ich das manchmal nicht seh.
manchmal tuts halt weh vor schmerz und manchmal tuts halt weh vor lachen.
ich habe angefangen, die masken abzulegen. mein weg führte mich von ayahuasca (vom nur wissen ins verstehen durchs fühlen), über rein energetische zu tantrischen räumen, die mich meine essenz spüren haben lassen.
ich habe gelernt, was embodiment wirklich bedeutet:
im körper ankommen & leben, statt nur darin zu überleben. heute ist mein körper mein gefährt.
das, was früher „heuchelei“ war, ist heute meine verkörperte basis:
- nervensystem: ich kenne die enge und den druck. heute weiß ich, wie man raum schafft.
- berührung eine umarmung? heute geil & nährend!
- emotionen: tränen und wut dürfen fließen. Immer her damit: lass uns durchfühlen, was raus will!
- selbstwert: ich zeige mich heute, ohne mich erklären zu müssen.
- beziehung & sex: keine leistung mehr. heute ist sex ekstatische begegnung und tiefer konsens.
- selbst.bewusst.sein: ich erkenne meine muster & vergrößere den raum zwischen reiz und reaktion. niemand anderer ist für mein wohl.befinden verantwortlich!
beziehung hat das größte potential mich zu erkennen
ich lerne heute noch jeden tag, was es heißt, sicher in verbindung zu sein. durch meine beziehung. nicht weil mein partner mich heilt, sondern weil ich durch ihn lerne, sicherheit in mir zu finden. Weil meine muster aktiviert werden & ich sehen kann.
er hat seine eigene baustelle. ein burnout und bindungsreaktion: vermeidend.
(wir passen perfekt zusammen.. ist das nicht romantisch? <3)
und genau das wird zu meiner stärke:
ich übernehme keine verantwortung mehr für seine emotionen. ich darf sicherheit in mir erfahren und trotzdem in verbindung bleiben.
das leben ist kein projekt. sondern erfahrung.
es ist klar, dass wir uns angezogen haben und das was da ganz tief schlummert sichtbar wird. aber durch diese beziehung darf ich lernen. mich kennen lernen. grenzen und bedürfnisse erforschen. und meinen wahren ausdruck finden. aussteigen aus den mustern.
dabei geht es mir um eines ganz besonders: es muss menschlich bleiben. wir dürfen achtsam mit uns sein. es geht hier nicht darum, mit krasser veränderung in irgendetwas reinzupreschen, sondern um das annehmen dessen, was jetzt gerade ist. es geht um das lernen, sich selbst kennenzulernen, einen umgang zu finden und sich im eigenen tempo zu ent.wickeln. genau so, wie man wirklich ist.
bitte verurteile Dich nicht oder versuche, schon irgendwo zu sein, wo Du noch gar nicht bist. ganz ehrlich: auch für mich fühlt sich das alles manchmal noch eigenartig an und ja, auch ich falle in meine muster zurück. aber he. es geht ums leben! nicht um perfektion. es geht um genuss. um Dich. wir sind menschen, und uns zu stressen bringt gar nichts.
loslassen bedeutet für mich kein „weghaben-wollen“.
es ist das erkennen, das annehmen und das integrieren. wir machen den raum zwischen reiz und reaktion größer, damit eine bewusste entscheidung für eine andere handlungsweise als bisher möglich wird. auch wenn das im ersten moment unangenehm sein mag. besser kurzfristig unangenehm, dafür lebendig. als dauernd das gleiche schmerzhafte drama & der kampf ums über.leben.
ich öffne den raum. für MICH & damit für Dich.
genau deshalb bin ich keine, die versucht jemanden zu retten. ich bin initiatorin. ich öffne räume für Dich, damit Du Dir selbst begegnen kannst. ohne maske. so wie Du wirklich bist. ich initiiere Dich in Deine essenz, damit Du endlich spürst: das alte leben, das warst Du nicht wirklich. sieh mich jetzt an 😀 … es ist möglich.
Du willst leben? Dann tus! Nicht so, wie Du sein sollst. Sondern so, wie Du bist.
in Deinem tempo.
ich bin auf meinem weg. und Du? bist Du bereit, Dir selbst zu begegnen.